Gefühle / “Keller-Gefühle”: Unterscheidung und Konsequenzen

Hiermit möchte ich meinen Beitrag “Emotionen / Gefühle / “Keller-Gefühle”?” fortsetzen und Ihnen vorstellen, wie Sie “Keller-Gefühle” von wahren Gefühlen unterscheiden können und welche Konsequenzen nicht erkannte “Keller-Gefühlen” mit sich bringen.

Zur Erleichterung des Einstiegs hier noch einmal die Defintion von “Keller-Gefühlen”:
„Keller-Gefühle“ sind nicht gelebte, nicht ausgedrückte Gefühle, die aus Ihrer Vergangenheit kommen. Sie wurden in Ihrem Keller abgelegt und warten nur darauf, wieder ans Licht zu kommen. „Keller-Gefühle“ haben mit der Gegenwart nichts zu tun. Sie tauchen zwar in der Gegenwart auf und beeinflussen meist massiv das aktuelle Geschehen, aber SIE verweilen nicht mehr in der Gegenwart. Sie sind innerlich in die Vergangenheit abgewandert, in Ihren Keller gestiegen, wo sich Ihre ungelebten, unbewältigten Gefühle aus der Vergangenheit angesammelt haben und nur darauf warten, aus ihrem Verlies, aus dem Keller aufzusteigen und sich Gehör bei Ihnen zu verschaffen.

Den kompletten ersten Beitrag zu diesem Thema mit Beispielen finden Sie hier: http://spiritueller-blog.myriam-tonga.de/gefuehle/emotionen-gefuehle-keller-gefuehle.html

Unterscheidung von „Keller-Gefühlen“ und wahren Gefühlen

Ein Unterscheidungskriterium wurde bereits in der o.g. Definition vorgestellt: „Keller-Gefühle“ kommen immer aus der Vergangenheit, wobei die Vergangenheit Jahre oder nur einen Tag zurückliegen kann.
Nachfolgend finden Sie weitere Kriterien, die Ihnen dabei helfen können, Ihre „Keller-Gefühle“ zu erkennen:

Welche Reaktionen löst das Lesen dieser Unterscheidungsmerkmale bei Ihnen aus?

Finden Sie Ihr Verhalten auch bei den beschriebenen „Keller-Gefühlen“ wieder?
Sind Ihnen „Keller-Gefühle“ vertraut?
Wenn ja, in welchen Situationen treten sie vermehrt auf?
Welche Verletzungen, Enttäuschungen sind bei Ihnen als „Keller-Gefühle“ abgespeichert und wollen von Ihnen beachtet und geheilt werden?

Wie reagieren Sie, wenn Ihre „Keller-Gefühle“ aufgetaucht sind?
Übernehmen Ihre „Keller-Gefühle“ die Regie und bestimmen das weitere Geschehen oder behalten Ihr Herz und Ihre Vernunft trotzdem die Oberhand und Sie erkennen, was gerade passiert?

Konsequenzen nicht erkannter „Keller-Gefühle“

Das Fatale an „Keller-Gefühlen“ ist, dass sie die Regie übernehmen, sobald der Schalter umgelegt und sie aktiviert wurden.

Es ist dann ein bisschen so, als ob die Weichen umgestellt wurden und der Zug automatisch in eine bestimmte Richtung – in Richtung Eskalation – fährt. Und solange die „Keller-Gefühle“ noch im Untergrund wirken und nicht geheilt sind, werden sie immer wieder auftauchen und Situationen vergiften.

Kennen Sie diesen Schalter bei sich auch?
In welche Richtung fährt Ihr Zug, nachdem der Schalter umgelegt wurde?
Haben Sie dann noch Handlungsfreiheit oder übernimmt Ihr Autopilot Ihre Steuerung?
Wie fühlt es sich an, wenn Ihr Autopilot die Kontrolle der Situation an sich gerissen hat?

Das Gift der „Keller-Gefühle“ besteht darin, dass unsere Reaktion, unser Verhalten in keinem Verhältnis zu der aktuellen Situation stehen. Wir schießen mit Kanonen auf Spatzen und bombardieren andere Menschen mit unseren Beschuldigungen und Vorwürfen.

Unsere „Keller-Gefühle“ sind wie ein Vulkan, dessen Magma in unserem Inneren wild brodelt und bei jeder Gelegenheit ausbricht. Die glühende Lava ergießt sich auf die Umstehenden und verletzt sie mehr oder weniger stark, je nachdem, wie heiß unsere Lava ist und inwieweit sich die Umstehenden schützen können.

Das Tragische an den „Keller-Gefühlen“ ist, dass wir sie über Menschen ergießen, die uns am nächsten stehen und am liebsten sind. Die Menschen, die wir am meisten lieben, verletzen wir am stärksten. Bei Menschen, die in unserem Leben eher eine Nebenrolle spielen, tauchen „Keller-Gefühle“ i. d. R. kaum oder gar nicht auf.

Hat Ihre Lava ein „bevorzugtes“ Ziel?
Wer muss unter Ihren „Keller-Gefühlen“ am meisten „leiden“?

„Keller-Gefühle“ sind für Beziehungen so gefährlich, weil sie bei jedem Auftauchen einen kleinen Kratzer in der Zuneigung, in der Liebe hinterlassen können. Und wenn Sie Ihre „Keller-Gefühle“ nicht als solche erkennen, stehen Sie vielleicht irgendwann vor den Scherben einer Beziehung und fragen sich, was passiert ist.

Wie fühlen Sie sich, wenn ein nahestehender Mensch seine „Keller-Gefühle“ an Ihnen auslässt?
Wie reagieren Sie dann?
Auf welche Beziehung sollten Sie vermehrt achten, damit Sie sie nicht mit „Keller-Gefühlen“ weiter „vergiften“?

Fortsetzung folgt …

Gefühle / “Keller-Gefühle”: Unterscheidung und Konsequenzen
Von Myriam Tonga Götze, Schamanische Begleitung & Rituale

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